Mann macht beim Wandern eine Pause und trinkt Sauberes Trinkwasser auf Tour

Sauberes Trinkwasser auf Tour

Das Wandern wird immer beliebter! Denn schon jetzt bevorzugen immer mehr Touristen den Wanderurlaub und mehr als 10 Prozent der Deutschen unternehmen regelmäßig ausgiebige Wanderausflüge. Neben dem Gefühl von Freiheit und Erholung steht beim Wandern aber vor allem die Verbundenheit mit der Natur im Vordergrund.

 

 

Doch selbst bei der schönsten Wandertour darf das regelmäßige Trinken nicht vergessen werden. Um jedoch nicht unzählige Flaschen an Trinkwasser mit auf Tour nehmen zu müssen, entscheiden sich immer mehr Wanderfreudige für mobile Filterlösungen wie Grayl Wasserfilter.

 

 

Wasserfilter fürs Wandern: Warum eigentlich?

 

Die verschiedenen Wasserquellen, die sich in der freien Natur finden lassen, erwecken nur auf den ersten Blick den Eindruck, dass das darin enthaltene Wasser trinkbar ist. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Verunreinigungen mit dem bloßen Auge auch nicht zu erkennen sind. So schön die Natur auch sein mag, dennoch können selbst klare Bäche, Flüsse und Seen mit unterschiedlichen Substanzen verunreinigt sein.

 

 

Diese Verunreinigungen können im schlimmsten Fall schwere Krankheitsverläufe begünstigen und so die Wandertour schneller beenden als gedacht. Dementsprechend ist es wichtig, das Wasser aus der Natur vor dem Genuss ausreichend zu filtern.

 

Verunreinigungen, die jeder Wanderer kennen sollte

 

Macht sich der Durst auf der Wandertour erst einmal bemerkbar, erscheint einem der fließende Bach oder der klare See als hervorragende Wasserquelle, um das Bedürfnis zu stillen. In der Regel lässt sich jedoch in den meisten Seen, Bächen und Flüssen verunreinigtes Wasser finden.

 

 

Dabei sind Schwebstoffe wie Algen, Dreck oder auch abgestorbene Pflanzenteile mit den Augen auf den ersten Blick zu erkennen. Aber selbst, wenn derartige Schwebstoffe nicht zu erkennen sind, sollte das Wasser nicht einfach ohne Bedenken getrunken werden. Lesetipp: Gefahren beim Wandern.

 

 

Denn ein Großteil der Verunreinigungen ist oftmals unsichtbar, kann dem Körper aber jedoch enorm schaden. Neben Schwermetalle, Düngemittel, Chemikalien sind Gewässer aber auch mit Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen verunreinigt. Das klingt nicht nur sehr unappetitlich, sondern stellt auch ein gesundheitliches Problem dar.

 

Die Gefahren durch Mikroorganismen

 

Gerade die Mikroorganismen sind enorm gefährlich und müssen aus dem Wasser gefiltert werden, bevor dieses getrunken wird. Dabei lassen sich die Mikroorganismen in drei wichtige Kategorien unterteilen:

 

  • Protozoen
  • Viren
  • Bakterien.

 

Werden diese Mikroorganismen über das ungefilterte Wasser aufgenommen, drohen verschiedene Beschwerden wie Magen-Darm-Erkrankungen, schwerwiegende Infektionen oder auch Erkrankungen wie Hepatitis und Polio.

 

In den meisten Wasserquellen lässt sich eine Kombination aus Protozoen und Bakterien finden, sodass mögliches Frischwasser aus der Natur stets nur gefiltert genossen werden sollte. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass mit steigender Höhe auch der Anteil an Mikroorganismen im Wasser zunimmt.

 

Aber auch über das Baden in Seen, Flüsse und Co. können die gefährlichen Erreger in den Körper gelangen und dort ernsthafte Beschwerden verursachen. Besonders Durchfall-Bakterien wie Campylobacter oder EHEC lassen sich in vielen Gewässern finden, da sie über die Fäkalien von Tieren ins Wasser gelangen.

 

Wer also gerne und ausgiebige Wandertouren in den Bergen unternimmt, sollte stets einen passenden Wasserfilter fürs Wandern parat haben, um immer und überall auf sauberes Trinkwasser zurückgreifen zu können.

 

Frischwasser aus der Natur

 

Um stets auf Nummer sicher zu gehen, sollte jegliches Wasser aus der Natur vor dem Genuss gefiltert werden. Darüber hinaus ist die Wasserqualität je nach Lage unterschiedlich zu bewerten, sodass stets der passende Wasserfilter griffbereit sein sollte. Auf einigen Wandertouren kann es zudem notwendig sein, verschiedene Filtermethoden miteinander zu kombinieren.

 

Sofern sich Bäche oder Flüsse in der Nähe von Siedlungsgebieten oder landwirtschaftlich genutzten Flächen befinden, sollte dieses Wasser nur nach gründlicher Filterung getrunken werden. Im schlimmsten Fall lassen sich neben Dünge- und Pflanzenschutzmittel auch Rückstände von Chemikalien, Medikamenten oder anderen gefährlichen Stoffen im Wasser finden.

 

Vor allem im Hinblick auf Mikroorganismen ist kaltes Frischwasser immer am sichersten. Denn in kaltem Wasser können sich Bakterien und Co. nur langsam vermehren. Grundsätzlich sollte aber auch bei kaltem Frischwasser auf eine Filterung geachtet werden, um kein Risiko einzugehen.
Auch oberhalb von Weidegrenzen lässt sich Frischwasser finden, das nahezu frei von Mikroorganismen ist.

 

Viele Gebirgsbäche befinden sich zudem in der Nähe der Quelle und je näher Wasser an der Quelle ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit für etwaige Mikroorganismen. Denn durch die Gesteinsschichten wird das Wasser bereits von Natur aus gefiltert.
Sowohl für die regelmäßige Wasserzufuhr als auch zur Zubereitung von Speisen auf der Wandertour sollte kein Risiko eingegangen und jegliches Frischwasser aus Bächen und Co. immer aufbereitet werden.

 

So kann Wasser optimal gefiltert werden

 

Ob nun lange Wandertour oder ein kurzer Trip in die Natur – es gibt verschiedene Methoden der Wasseraufbereitung, mit denen sich die unterschiedlichsten Verunreinigungen aus dem Wasser entfernen lassen. Wie viel Wasser sollte man bei der Wanderung mitnehmen?

 

Wasser abkochen

 

Gerade auf längeren Wandertouren kann das Wasser abgekocht werden, um es von verschiedenen Mikroorganismen zu befreien. Da für diese Methode der Filterung jedoch Brennstoff und Co. benötigt werden, bietet sich das Abkochen nicht unbedingt für kurze Wandertouren an. Auch lassen sich mit dem Abkochen keine Schwebstoffe aus dem Wasser filtern.

 

Mit UV-Licht Wasser filtern

 

Ebenfalls zum Abtöten von Bakterien, Viren und Keimen eignet sich die UV-Bestrahlung des Wassers. Schwebstoffe oder andere Schadstoffe verbleiben aber auch bei dieser Wasseraufbereitung zurück, während für die Filterung Batterien benötigt werden.

 

Chemische Wasseraufbereitung

 

Einfach in der Handhabung, aber sehr zeitaufwendig ist die Methode der chemischen Wasserfilterung. Zum Einsatz kommen in diesem Fall spezielle Tabletten, mit deren Wirkstoff sich das Wasser von jeglichen Mikroorganismen reinigen lässt. Schwebstoffe werden aber nicht gefiltert und behindern zugleich die Wirkung, während die chemische Wasseraufbereitung auch mehrere Stunden dauert.

 

Mechanische Wasserfilter fürs Wandern

 

Sowohl für kurze als auch lange Wandertouren bieten sich spezielle Outdoor-Wasserfilter an. Firmen wie Grayl, Katadyn oder Sawyer bieten mittlerweile viele praktische Lösungen an. Mit diesen lassen sich nicht nur Mikroorganismen, sondern auch zahlreiche andere Verunreinigungen und gefährliche Substanzen aus dem Wasser entfernen.

 

Dabei bestechen diese Wasserfilter durch eine leichte Handhabung und schnelle Filterung, während das gereinigte Wasser über einen längeren Zeitraum gelagert werden kann. Für eine optimale und vor allem hygienisch einwandfreie Filterung sollte der Wasserfilter fürs Wandern regelmäßig gereinigt werden.

 

Tipps für unbeschwerten Wassergenuss auf der Wandertour

 

1. Bereits vor der Wanderung sollte die Wasserqualität der jeweiligen Wanderroute recherchiert werden. Auf diese Weise lassen sich auch geeignete Trinkwasserquellen ausfindig machen.

2. Für jede Art der Wasseraufbereitung sollte immer das sauberste Wasser der Umgebung verwendet werden. Dabei gilt zu beachten: Das Risiko einer Verunreinigung des Wassers durch Viren oder auch Schwermetalle nimmt ab, je weiter sich die Wanderer von der Zivilisation befinden.

3. Vermeiden Sie stehende Gewässer. Fließende Wasserquellen, die sich zudem in der Nähe einer Quelle befinden, eignen sich hervorragend, sofern keine sichtbaren Verschmutzungen vorhanden sind.

4. Vor der Wandertour sollte die gewählte Methode zur Wasseraufbereitung getestet werden, sodass die Wanderer mit der Anwendung vertraut sind.

 

Den einen und perfekten Wasserfilter für das Wandern gibt es nicht. Vielmehr spielen die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse eine wichtige Rolle. Im Hinblick auf die eigene Gesundheit sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Wasser aus der Natur immer nur gefiltert getrunken bzw. anderweitig verwendet wird.